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Das Making-of meines neusten Projekts DIE REPORTERIN. 
Hier berichte ich regelmässig, wie sich die Schreibarbeit entwickelt.

9. Mai 2021: Alles Liebe, Charlotte!

Nein, Charlotte ist nicht meine Mutter. Meine Mutter hiess Ruth. Charlotte ist meine Roman-Mama. Und ich habe gerade festgestellt, dass es meine erste Roman-Mama überhaupt ist. Alles Liebe zum Muttertag, Charlotte.

Wie viel Ruth steckt in Roman-Mama Charlotte? Sehr wenig. Ich stelle nämlich ebenfalls gerade fest, dass ich, ohne dies zu wollen, in meiner Buchserie DIE REPORTERIN eine Frauen-Familie geschaffen habe: Charlotte und ihre beiden Töchter Selma («Die Reporterin») und Elin. Charlottes Ehemann ist bereits verstorben. Und Selmas leiblicher Vater Arvid Bengt hatte in den ersten zwei Teilen noch keinen Auftritt. Was sich aber in Teil drei «Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina» (erscheint Herbst 2021) ändern wird.

Wir hingegen waren eine Männer-Familie. Papa, Bruder, ich. Mama Ruth hat trotzdem die Leitlinie der Familie bestimmt. Voilà. Vermutlich hat mich deshalb mein Unterbewusstsein dazu verleitet, in meiner Fantasie eine Frauen-Familie zu kreieren.

Ich mag meine Roman-Mama. Sie ist mir nah, weil sie halt die Mama von Selma ist, die mir von allen Figuren natürlich am Nächsten steht. Mutter-Tochter-Beziehungen finde ich sehr spannend, weil sie sich sehr von Mutter-Sohn-Beziehungen unterscheiden. Vor allem im dritten Buch wird diese Beziehung auf eine schwere Probe gestellt. Selma wird da ziemlich rumzicken, was ich als „Muttersöhnchen“ eigentlich nicht kenne. Am Ende des Tages hatte meine Mama doch immer recht …

Wie auch immer – und da knüpfe ich jetzt an den Gender-Blog von letzter Woche an: Wenn wir Frauen und Männer und alle anderen Menschen mit Gender*sternchen in unserer Sprache gleichstellen wollen, dann ist das gutgemeint. Aber die rein biologischen Unterschiede bleiben ja trotzdem. Und damit auch das Fühlen, Denken und Handeln. Zum Glück!

Habe ich eigentlich mal erwähnt, dass ich die Rudolf-Steiner-Schule besuchen durfte? Nein? Ja, ich war in der Rudolf-Steiner-Schule. Es war toll. Und zwischen Jungs und Mädchen gab es eigentlich keinen Unterschied. Doch: Die Mädchen waren aufmerksamer, fleissiger, schneller und vermutlich auch intelligenter. ABER: Im Kochunterricht waren wir Buben deutlich besser …

Ein Hoch auf die Frauen. Und auf alle unsere Mamas!

(Foto: Pixabay)

2. Mai 2021: Excusé, Selma

Die aktuelle Gender:*|Debatte verwirrt mich. Und ich frage mich: Kann man als männlicher Schriftsteller überhaupt noch politisch korrekte Geschichten schreiben? Bei mir kommt erschwerend dazu, dass meine Hauptfigur eine Frau ist. Ich glaube, schon allein deshalb sollte ich mich bei ihr entschuldigen: Excusé, liebe Selma Legrand-Hedlund.

Wenn ich es mir allerdings recht überlege, müsste ich mich wohl auch bei vielen meiner männlichen Figuren entschuldigen. Vor allem bei Jonas Haberer. Dass ich ihn so oft als Rüppel und rücksichtlosen Kotzbrocken darstelle, ist wohl auch nicht ganz in Ordnung.

Mal ehrlich: Ich muss mich doch in jede Figur, die ich erfinde, hineinversetzen können. Egal ob sie eine Frau oder ein Mann ist. Ich muss eine Logik für sie erschaffen und mir ein dazu passendes Weltbild ausdenken. Das ist immer eine gewisse Gratwanderung.

Aber ich bin lernfähig. Wenn mir eine Erstleserin oder ein Erstleser oder mein Lektor zu bedenken gibt, ob diese Handlung oder jene Ausdrucksweise einer Figur wirklich zu ihr passt – tja, dann überlege ich mir das nochmals ganz genau. Und komme oft zum Schluss: nein. Irgendwie war ich beim Schreiben noch in einer anderen Figur verhaftet …

Grundsätzlich meine ich: Mit einer Schere im Kopf wird die Kreativität abgemurkst. Deshalb schreibe ich einfach mal frisch-fröhlich weiter. Selma und Jonas melden sich dann schon, wenn ich über die Stränge haue …

Fröhliche Tage wünsche ich Euch!

24. April 2021: Wölfe, wir kommen!

Morgen Sonntag, den 25. April, passiert es nun also: Wir machen eine Leserreise nach Engelberg, zum Titlis und zu den Wölfen. Es ist eine Reise zu den Schauplätzen meines Buchs  „Wölfe – Die Reporterin in Engelberg“

Es ist tatsächlich erst die zweite Lesung nach der Vernissage im vergangenen Herbst. Wir erinnern uns: Damals waren gerade noch kleinere Anlässe möglich. Kurz darauf war für die Kultur dann definitiv Ende …

Wegen Corona und den Schutzmassnahmen mussten wir das Programm etwas anpassen. Aber dank dem schönen Wetter, das wir morgen erwarten dürfen, können wir uns auf alle Fälle auf einen wunderschönen Tag freuen.

Und (kleiner Trommelwirbel): Als ein kleines Extra werde ich meinen Gästen auch schon eine kurze Lesung aus dem dritten Teil meiner Serie DIE REPORTERIN präsentieren.

Ich freue mich.

(Foto: Titlis Bergbahnen)

18. April 2021: Gipfelkuss

Exklusiv für alle Leserinnen und Leser meines Blogs: „Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina“. So lautet der Titel des 3. Bands DIE REPORTERIN. Und so könnte das Buch aussehen. Auf dem Bild zeige ich Euch einen Entwurf des Covers. Ich finde es vielversprechend …

Aber um was geht es denn nun? Gipfelkuss? Ist es Selma, die da küsst? Und wen? Oder geht es um etwas ganz anderes? Das Buch erscheint im Herbst 2021 im orte-Verlag.

Ich verrate Euch gerne schon mal den Klappentext:
Die Angst sitzt der Basler Reporterin Selma im Nacken, als sie auf dem Piz Bernina, dem König der Ostalpen, ein Paar aus besserem Haus bei ihrem Gipfelkuss ins beste Licht rücken soll. Ein alter Bergsteiger warnte vor der Tour über den gefährlichen Biancograt – der Tod klettert mit. Über Funk bekommen Selmas Freund Marcel und ihr aus Schweden angereister leiblicher Vater mit, wie sich oben auf dem Berg ein Drama abspielt. Selmas Mutter macht sich Vorwürfe. Sorgte die Familiengeschichte für eine Unkonzentriertheit bei Selma? Jahre lang wusste sie nichts von ihrem leiblichen Vater – er jedoch von ihr, wie Bilder vermuten lassen. Die Familiengeschichte fordert die Reporterin schon während des Trainings für die Höhentour emotional heraus.

Und: Der Totentanz, der kleine Park, an dem Selma in Basel wohnt, bekommt in diesem Buch eine grosse Bedeutung …

Jetzt aber genug. Das Manuskript ist bereits vom Zweitlektorat zurück bei mir. Es gibt also nochmals etwas zu tun!

Fröhliche, spannende und hoffentlich wärmere Tage wünsche ich Euch!

11. April 2021: Die Renaissance des Einkaufsbummels

Samstag, 15 Uhr, Freie Strasse, Basel. Die Einkaufsmeile ist voll von Menschen, die durch die Innenstadt schlendern. Und vor vielen Geschäften wegen den Corona-Massnahmen anstehen. Die allermeisten tragen Maske. Und setzen sich in einer Shopping-Pause auf eine Bank, auf eine Treppe, auf einen Fenstersims oder auf den Boden und geniessen einen Kaffee oder Tee vom Take-away.

Was dies epidemiologisch bedeutet, kann ich nicht beurteilen. Für die Städte und den stationären Einzelhandel ist dies aber ein gutes Zeichen: Die Menschen sind weitaus weniger digital, als man dies nach über einem Jahr Stubenhocken denken könnte. Der Onlinehandel mag boomen – aber die Leute wollen auch ganz real zusammen ausgehen, gucken, anfassen, schnüffeln, einkaufen. Denn: Das macht einfach Spass und Freude. Und man kann viele Dinge entdecken.

Ein ganz wichtiger Punkt: das Entdecken.

Ich als Autor, der seine Bücher in einem kleinen aber feinen Schweizer Verlag veröffentlicht, ist extrem auf den stationären Buchhandel angewiesen. Hier können Leserinnen und Leser meine Bücher entdecken. Und wenn dann die Buchhändler sie auch noch so nett ausstellen – umso besser. Vielen Dank.

Der Onlinehandel ist brutal. Oder besser gesagt, die Algorithmen. Wenn ich in einem Shop etwas suche, bekomme ich zwar eine Riesenauswahl angeboten, aber immer von den gleichen Produkten oder vom gleichen Genre. Es sind meistens die bekanntesten, günstigsten, erfolgreichsten Produkte. Oder halt die, die am teuersten beworben werden …

Wenn ich mich also durch eine Buchhandlung stöbere, finde ich Dinge, die ich gar nicht gesucht habe. So werden meine Bücher auch von Leuten entdeckt, die sich vielleicht niemals für einen Abenteuer- oder Heimatroman interessieren würden.

Das geht mir übrigens auch in anderen Geschäften so. Wenn dann die Verkäuferinnen und Verkäufer auch noch nett, zuvorkommend und kompetent sind, dann kann meine Kreditkarte schnell anfangen zu glühen …

Das neudeutsche Wort „shoppen“ ist eigentlich sehr abwertend. Es ist das Läädele, wie wir in Basel sagen. Es ist der gute alte Einkaufsbummel. Und ich bin überzeugt, dass dieses Freizeiterlebnis eine Renaissance erleben wird.

Einen fröhlichen Einkaufsbummel wünsche ich Euch!

4. April 2021: Ende. Und Anfang

Welch prächtige Tage durften wir geniessen. Jetzt wird es zwar nochmals bitter kalt – doch was uns die Natur vergangene Woche geschenkt hat, ist doch einfach wunderschön. Die Magnolien vor der Basler Paulus Kirche blühten und strahlten um die Wette. Selma hat sogar einen kurzen Film gedreht: Frühlingsgruss.

Dankbarkeit und Demut überkommt mich: Welch schöpferische Kraft die Natur doch hat. Vergessen wir also mal für einen Moment das Virus. Und auch unsere vermeintliche Wichtigkeit.
Apropos Kraft: Kürzlich war ich im Zolli und hab einem Flusspferd im Wasser zugeschaut. Ich dachte: Herrlich, so ein Leben in Zeitlupe.
Hoppsa! Plötzlich schoss ein zweites Tier aus dem Wasser, liess sich fallen, löste damit einen Tsunami aus und sperrte schliesslich sein riesiges Maul auf und zeigte mir die Zähne. Wow, ich bin ganz schön erschrocken! Ich weiss nicht, was das sollte. Vermutlich war es ein Kraftausbruch des Männchens. Frühling und so …
Leider konnte ich kein Foto schiessen, das ging einfach alles viel zu schnell.

Dankbarkeit und Demut. Diese beiden Ausdrücke stehen auch in meinem neusten Manuskript „Gipfelkuss – Die Reporterin auf dem Piz Bernina.“ Dankbarkeit und Demut – meine Romanheldin Selma wird sie erleben!
Ich habe noch einmal intensiv am Manuskript gearbeitet, die Inputs meines Lektors umgesetzt und alles ein weiteres Mal überprüft und teilweise korrigiert. Ihr seht auf dem Foto, liebe Freunde, dass ich sogar eine Zeichnung anfertigen musste. Um mir einen technischen Vorgang nochmals vor Augen zu führen … Im fertigen Buch werdet Ihr dann sehen, was ich meine.

Jetzt geht das Buch ins Zweitlektorat und in die Grafik. Für mich ist erstmal Ende.

Und Neuanfang.

Ja, ich verrate es Euch. Auch der „Gipfelkuss“ endet mit dem Satz: Fortsetzung folgt …

Zieht Euch warm an. Für die nächsten Tage. Und für den Gipfelkuss!

28. März 2021: Das Virus - 2013!

«Basels beliebtester Platz war zugestellt mit Übertragungswagen aller möglichen TV-Stationen. Auch Alex Gaster und Henry Tussot waren hier. Sie trugen Schutzmasken und OP-Handschuhe. Wie die Mehrheit der Menschen, die sich überhaupt noch in die Stadt wagten. Soldaten und Zivilschützer in voller Chemie-Ausrüstung waren damit beschäftigt, den Passanten Mundschutz, Handschuhe, Desinfektionsmittel und ein Infoblatt abzugeben.»

Das ist eine Passage aus meinem Buch «Die Boulevard-Ratten», erschienen 2013.
Und auf der letzten Seite habe ich folgenden Dialog geschrieben:

«In einer ländlichen Provinz in China, deren Name ich nicht aussprechen kann, sorry …»
«Mette, mach es nicht so spannend, ich muss auf Sendung!»
«Also dort, so schreiben meine Wissenschaftskollegen, seien Menschen an einem grippeähnlichen, bislang unbekannten Virus erkrankt.»

Läuft es euch auch gerade kalt den Rücken hinunter?

Mehrere Freunde und Bekannte, die gerade dieses Buch gelesen haben, haben mich darauf hingewiesen. Ihnen sei es dabei ganz mulmig geworden. Deshalb habe ich mein Buch auch wieder einmal in die Hand genommen. Und war echt schockiert, wie meine Phantasie von der Wirklichkeit eingeholt worden ist. Mein Virus nannte ich BV18m92, Übername: kleine Teufel.

Nein, nein, nein. Ich habe keine hellseherischen Fähigkeiten und bin auch kein Verschwörungstheoretiker. Da ich in der Pharmastadt Basel lebe, wollte ich damals nur eine spannende Geschichte erzählen, die das Geschäft mit der Gesundheit kritisch beleuchtet und auch die Moral der Wissenschaft hinterfragt, wenn es um richtig fette Kohle geht. Dass dies alles einmal so aktuell werden würde, habe ich mir – ehrlich gesagt – nicht vorstellen können.

Verrückt, was?

Wenn die Dinge, die ich in meinem Thriller «Der Tod – live» beschrieben habe, ebenfalls eintreffen, droht uns als Nächstes ein Cyberkrieg. Ich bin echt froh, dass ich mittlerweile schöne, romantische, aber nicht weniger spannende Geschichten schreibe.

Mein Virus-Buch «Die Boulevard-Ratten» ist mittlerweile vergriffen. Ich habe noch ein paar Exemplare, die ich gerne an Interessierte verkaufe. Ansonsten kann man das Werk als eBook selbstverständlich bei vielen Anbietern herunterladen. Oder gleich hier: „Die Boulevard-Ratten“.

Bleibt gesund!

21. März 2021: Psst! Es gibt etwas zu feiern ...

Jawoll! Am 22. März feiert DIE REPORTERIN Geburtstag. Ich gratuliere ihr von Herzen und wünsche ihr ein langes und glückliches Leben.

Sehen die beiden Bücher so liebevoll «verpackt» nicht wunderbar aus? Vielen Dank für das Foto, das mir eine Leserin zugeschickt hat.

Natürlich schenke ich Selma keine Bücher. Ich schenke ihr ein neues Abenteuer. Ich beende soeben das Lektorat des dritten Abenteuerromans: «Gipfelkuss – Die Reporterin auf dem Piz Bernina».

Was mich übrigens am Lektorieren meines Manuskriptes sehr beschäftigt hat: Selmas Alter. Eigentlich hat sie nämlich gar keines, zumindest erwähne ich das in den Büchern nie. Im dritten Teil wird aber Selmas Familiengeschichte aufgearbeitet, weshalb ich etwas konkreter werden musste. Ihr werdet es dann lesen. Und dürft natürlich gerne mitrechnen …

Serienheldinnen und -helden haben sehr oft kein konkretes Alter. Das ist ein kleiner schriftstellerischer Trick. Wenn der Jahrgang einer Figur bekannt ist, müsste sie mit der Zeit ja auch älter werden, damit die Story glaubwürdig bleibt. Aber damit verbaut man sich als Autor unter Umständen viele Freiheiten.

Zudem glaube ich, dass die Leserinnen und Leser sehr wohl eine Vorstellung des Alters haben. Das kann aber sehr individuell sein und muss sich nicht mit der Idee der Autorin oder des Autors decken. Voilà, deshalb lasse ich Selmas Alter ein bisschen im Trüben.

Aber warum hat Selma an einem festen Datum Geburtstag? Nun, da Selma im Sommer gezeugt worden ist – was ein wichtiger Teil der Story ist – muss sie also ein Frühlingskind sein. Auf den 22. März habe ich mich aus privaten Gründen festgelegt: Es ist der Geburtstag meines leider viel zu früh verstorbenen Bruders.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Frühling. Erfreut euch an der Blumenpracht!

14. März 2021: Nichts können ist keine Kunst

„Wir kommen wieder. Versprochen.“ Das Plakat des Sinfonieorchesters Basel zeigt das wahre Ausmass dieser Kulturkatastrophe. Tatsächlich! Die Künstler*innen sind weg. Die Kultur ist weg. Wegen Corona und all den Beschränkungen.

Natürlich findet im virtuellen Raum ein bisschen Kunst und Kultur statt. Aber machen wir uns nichts vor: Nicht alles funktioniert online und gestreamt. Etwas mit anderen Menschen gemeinsam zu erleben fehlt halt. Die Atmosphäre. Der Geruch. Die Zwischentöne. Das ganze Mittendrin statt nur dabei.

Natürlich sind die Künstler*innen nicht weg. Die sind irgendwo und üben und trainieren. Kunst kommt durchaus von Können. Nichts können ist keine Kunst.

Um am Tag X bereit zu sein und vielleicht vor 20 oder 50 Zuschauer*innen wieder spielen zu dürfen, braucht es viel, viel Übung. Jeden Tag. Und vor allem eine extra Portion Motivation.

Dies gilt übrigens auch für die bildende Kunst. Und für die Literatur. Man erarbeitet sich ein Können, macht immer weiter, bleibt dran, entwickelt sich. Jeden Tag.

„Wir sind da!“ müsste eigentlich auf dem Plakat stehen.