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Das Making-of meines neusten Projekts DIE REPORTERIN. 
Hier berichte ich jeden Sonntag, wie sich die Schreibarbeit entwickelt. Und manchmal schreibe ich auch über andere Themen.

25. Juli 2021: Error. Neuanfang

Habt Ihr meine neuste Glosse schon gelesen? Hier ist sie: Fahrtenschreiber.
Ich schildere darin, dass mein neustes Manuskript plötzlich verschwunden war. Oder besser: Die Datei mit rund 120 Seiten war defekt, blockiert, ERROR. Auch Spezialisten standen vor einem Rätsel.

Ein ganzes Manus weg? Ja, daran kann man verzweifeln. Ich war kurz davor. Aber: Ich sage auch immer wieder, dass die Schriftstellerei ein Handwerk sei und sehr viel mit Arbeit und Disziplin zu tun habe.

Ergo: Der Text ist weg, die Idee und die Handlung jedoch nicht. Ich muss sie einfach nochmals erzählen, bzw. in die Tasten hauen. Gut, das ist bei 120 Seiten und um die 160 000 Anschlägen ein gutes Stück Arbeit.

Was mir auch in dieser Situation hilft: das handwerkliche Können. In meiner Journalistenkarriere habe ich immer wieder erlebt, dass ich in kürzester Zeit einen Artikel oder eine Reportage schreiben musste. Weil halt auch irgendetwas passiert ist, ein technisches Problem aufgetaucht oder ein anderer Artikel ausgefallen ist.
Und ich weiss auch: Die unter extremem Zeitdruck geschriebenen Texte waren nicht meine schlechtesten.

Nun gut. Mittlerweile habe ich 80 Seiten neu geschrieben. Es geht flott voran. Wirklich mühsam sind die Stellen, die ich recherchiert hatte. Diese Recherchen – also nicht die Phantasie! – sind nun auch weg und ich muss sie nochmals machen.

Aber ansonsten darf ich sagen: eine eigenartige, interessante Erfahrung. Mittlerweile kommt es mir nämlich vor, als würde ich die 1. Fassung bereits bearbeiten und eine 2. Fassung kreieren. Nur halt ein bisschen radikaler: Gewisse Szenen, die ich in der 1. Fassung drin hatte, lasse ich jetzt weg. Sei es, weil sie mir nicht mehr gefallen oder weil sie für die Geschichte nicht relevant sind. 

Es wäre also eine durchaus interessante Übung (in meiner Schreibschule), einen Text zu schreiben, um dann einen Monat später nochmals den genau gleichen Text niederzuschreiben. Oder es zu versuchen … Wie würde dieser Vergleich ausfallen?
Und nein! Nicht alles wird in der 2. Fassung besser. Schliesslich gibt es Formulierungen, die fallen einen wirklich nur einmal ein …

Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht: Ich ärgere mich immer noch fürchterlich über die vermurkste Datei. Aber ich bin wieder etwas zuversichtlicher!

Und noch was: Warum ist nur eine einzige Datei in einem Wolken-Speicher, in dem alle meine Dateien schweben, vom ERROR betroffen? Ja, jetzt wird’s knifflig. Ich habe einen Verdacht. Aber den erzähle ich Euch ein anderes Mal. Ich verrate Euch nur: ES GEHT UM DIE GESCHICHTE …

Seid gespannt und hütet Eure Daten. Und vor allem Eure Phantasie.

18. Juli 2021: Naturwunder - Naturgewalt

Wer wandert, bewegt sich in der Natur und entdeckt immer wieder kleine und grosse Wunder: Ein Schmetterling auf einem Stein, junger Farn im Morgenlicht – es müssen nicht immer imposante Berge und Gletscher sein. Ja, die Natur ist ein Wunder und wir dürfen dankbar sein, ein Teil davon zu sein.

Die andere Seite der Natur haben wir vergangene Woche kennengelernt: Die Unwetter haben viel Leid und Zerstörung über Europa gebracht. Kleine Bäche wurden zu reissenden Flüssen, die Wassermassen haben ganze Häuser weggespült.

Jedes Mal, wenn ich mit dem Bus über die Mittlere Brücke gefahren bin, habe ich auf den Rhein hinunter geschaut. Der Fluss wuchs zum breiten Strom und stieg bedrohlich hoch. Aber wir hatten in der Schweiz offenbar mehr Glück als anderswo.

Wie bei solchen Ereignissen üblich, folgen noch in der Stunde des Elends die Kommentare der Politiker*innen, der Expert*innen und der Journalist*innen. Dieses Mal ging es dabei vor allem um den Klimawandel. Dass wir ihn jetzt definitiv stoppen müssen. Und dass jetzt alles besser wird.

Der Klimawandel wird leider kaum noch zu stoppen sein. Wir können ihn vielleicht noch ein bisschen abschwächen. Aber vor allem müssen wir lernen, damit zu leben.
Dass dies im Umgang mit dem Coronavirus ebenfalls die einzige Möglichkeit ist – darauf kommen nun auch immer mehr Expert*innen.

Was die Menschheit aber leider wohl nie lernen wird: Respekt und Demut vor der Natur zu haben!

In meiner Buchserie DIE REPORTERIN geht es immer auch um Naturwunder und Naturgewalt. Ich lasse meine Heldin Selma die Natur erleben und spüren. Das beglückt sie oft, manchmal gerät sie aber auch in Todesgefahr. Vor allem im neusten Buch „Gipfelkuss“: Auf ihrer Tour zum Piz Bernina wandert nämlich der Tod mit …

Mich faszinieren die Natur, die Elemente, die Schönheiten, aber auch diese Kräfte. Und eigentlich müssten wir dankbar sein, dass wir Menschen nicht jeden Tag diese Macht der Natur zu spüren bekommen, dass die Natur uns leben lässt.
Was ich damit meine? Einfach mal die Schuhe ausziehen und bei schönstem Wetter in einen Bergbach stehen …

Euch allen eine gute Woche!

11. Juli 2021: Magische Landschaft

Was für eine magische Landschaft! Ich habe von einem Leser einige Fotos aus dem Engadin erhalten. Vielen Dank dafür.

Auf dem ersten Bild hat man einen tollen Blick vom Morteratsch-Tal aus Richtung Morteratsch-Gletscher und rechts auf den Piz Bernina mit dem berühmten, weissen Firngrat, dem Biancograt – der Himmelsleiter! 

Dort oben wird ein grosser Teil der Handlung des neues Buchs spielen: „Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina“.

Auf dem zweiten Bild ist sehr schön der Morteratsch-Gletscher zu sehen. Oder das, was von ihm übrig ist. Der Gletscher ist immer noch um die sechs Kilometer lang. Damit ist er der grösste Gletscher im Bernina-Massiv. Doch er schmilzt rasant. Als Wanderer oder Biker kann man den Gletscherschwund sehr gut nachvollziehen. Denn auf dem Weg zum Gletscher sind überall Tafeln aufgestellt, auf denen der Rückgang eindrücklich dargestellt ist.

Übrigens: Auch der Biancograt gilt als Gletscher. Aber wie lange noch? Verliert der Piz Bernina schon bald sein Markenzeichen, die Himmelsleiter?

Das dritte Bild zeigt den Piz Palü am anderen Ende der Bernina Arena. Und natürlich der grosse Eisstrom des Pers-Gletschers. Besonders markant an den drei Felstürmen des Palüs ist der grosse Hängegletscher in der Mitte. Man hat das Gefühl, er würde gleich abbrechen und ins Tal donnern. In Tat und Wahrheit fallen aber nur sehr selten grosse Stücke hinunter, meistens sind es viele kleine, die abbrechen.

Ende Juli werde ich dann auch wieder dort oben im Engadin sein. Die Dreharbeiten zum neuen Buchtrailer stehen an. Letzte Woche habe ich mit dem Filmteam die letzten Details besprochen. Nun hoffen wir auf gutes Wetter.

Und falls Ihr auch Lust habt, die Bernina-Arena zu besuchen: Hier nochmals die Voranzeige zu unserer „Gipfelkuss-Lese-Reise“: 17. bis 19. Juni 2022. Mit einem tollen Programm! Detaillierte Infos folgen demnächst.

Geniesst den Sommer!

(Fotos: Martin Ramp)

4. Juli 2021: Die Schreibschule

Es ist wieder soweit: Ich habe vom Verlag das gelayoutete Manuskript erhalten, werde nochmals kurz drüber fliegen und dann das berühmte Gut zum Druck erteilen.

Das ist eine kleine, aber sehr schöne Aufgabe. Denn jetzt nimmt das neue Buch Gestalt an. «Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina» wird Realität.

Tatsächlich: In unserer digitalisierten Welt passieren bei einer Buchproduktion doch noch einige Schritte auf Papier. Das Endprodukt ist schliesslich ein Buch, also etwas zum Anfassen. Da ist ein Ausdruck des am Computer gestalteten Buchs besser auf Papier zu beurteilen als nur am Bildschirm.

Ich bin froh, dass auch mein Lektor seine Anmerkungen und Korrekturen in Papierform anbringt. Die Kommentar- und Korrekturfunktionen im Schreibprogramm sind zwar praktisch, aber ich verliere schnell mal den Überblick. Ja, ich bin ein Kind der Schreibmaschine und habe in der Zeitungsredaktion gelernt, Texte mit Papier, Schere und Kleber zusammenzuschnippeln. Auch Schreiben habe ich so gelernt: Erst denken, dann tippen. Sonst wird der Tipp-Ex-Verbrauch immens …

Was ich allerdings nicht oder nur sehr selten mache: Meinen Plot und meine Figuren auf Zettelchen schreiben, an eine Pinwand stecken und Pfeile setzen. Das wäre tatsächlich eine sehr gute Methode, jederzeit den Überblick zu behalten. Es gibt mittlerweile auch gute Computerprogramme dazu. Aber auch diese benutze ich nicht.

Was ich aber mache: Ich lege mir eine Linksammlung an (Recherche) und eine Kapitelübersicht mit Stichworten. So finde ich die Stelle, die ich in meinem eigenen Manuskript suche, ziemlich schnell.

Und den Rest? Habe ich im Kopf.

Aber Achtung: Meine Methode funktioniert wahrscheinlich nur, wenn man ein geübter Schreiberling ist. Ich habe es schon mehrfach in diesem Blog erwähnt: Schreiben ist vor allem ein Handwerk. Das kann man lernen und trainieren. Und trainieren heisst: Es einfach jeden Tag machen. Das ist wie das Üben auf einem Musikinstrument. Oder beim Sport das tägliche Training. Profi wird man nicht nur mit Talent.

Einer meiner Journalisten-Ausbildner zeigte mir, wie er Interviews führt und schreibt. Punkt 1: Gute Vorbereitung, ausformulierte Fragen, nicht zu viele, nicht zu wenige. Punkt 2: Während des Gesprächs gut zu hören (kann man nur, wenn man gut vorbereitet ist!). Punkt 3: An den PC sitzen (damals noch Schreibmaschine) und die Antworten niederschreiben. Ende.

Ich fragte ihn: «Nimmst du das Gespräch nicht auf Band auf?» (Ja, damals gab es noch Diktiergeräte mit kleinen Bändern.)
Er: «Nein.»
Ich (dumm guck): «Hä? Du kannst dir ein ganzes Gespräch merken?»
Er: «Ja. Und das, was ich vergesse, war demzufolge nicht wichtig.»

Au weia! Ich habe geübt und geübt und geübt. Und tatsächlich: Die Methode funktioniert. Wenn ich heute hin und wieder ein Interview führe, dann lasse ich das «Band» im Handy mitlaufen – einfach zur Sicherheit, damit ich gewisse Formulierungen überprüfen kann.

Eh voilà: Falls ich also den Handlungsstrang in meinem Roman vergesse (oder ich verstehe die Handlung nicht mehr), dann habe ich etwas falsch gemacht. Wenn ich schon nicht mehr drauskomme, wie sollen mir dann die Leserinnen und Leser folgen können?

Starten wir in eine spannende Woche!

27. Juni 2021: Eine Reise ins Engadin

SAVE THE DATE: 17. bis 19. Juni 2022!

Ja, manchmal muss man weit in die Zukunft planen, vor allem wenn ein ganz besonderer Event ansteht. Zum ersten Mal organisiere ich eine Lese-Reise, die länger als einen Tag geht. Die Reise «Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina» dauert drei Tage. Das Engadin ist halt nicht nur wunderschön, sondern auch ein bisschen weit weg.

Noch steht das Programm nicht im Detail. Auch der Preis ist noch nicht fix. Da ich die Reise wiederum zusammen mit EUROBUS organisiere, rechnen wir mit etwa 500 Franken pro Person. Darin enthalten ist die Reise, Hotel mit Halbpension und natürlich viele Attraktionen. Sobald alles feststeht, wird die Reise ausgeschrieben. Das läuft dann wieder direkt über EUROBUS.

Etwas darf ich Euch bereits verraten: Auf den Piz Bernina werden wir nicht wandern. Auch wenn ein grosser Teil der Handlung auf diesem Berg spielt und meine Romanheldin Selma dort oben ganz romantische, aber auch sehr dramatische Momente erlebt – nein, nein, da müssten wir vorher noch in die Berg- und Kletterschule.

Diesen wunderbaren Berg sieht man aber auch vom Morteratsch- oder vom Rosegtal. Oder von der Diavolezza. Dorthin kann man sogar mit einer Gondelbahn fahren.

Aber auch Kultur soll nicht zu kurz kommen auf dieser Reise: Der berühmte Landschaftsmaler Giovanni Segantini, der in meinem neuen Buch auch immer wieder erwähnt wird, hat in St. Moritz ein eigenes Museum. Und dann gibt es in Pontresina noch das Museum Alpin, in dem die Geschichte des Engadins und des Alpinismus erzählt wird.

Nicht vergessen: Lecker essen kann man im Engadin auch. Und vor allem die herrliche Bergluft geniessen. Denn das Engadin liegt auf einer Höhe von rund 1800 Meter über Meer.

Alle weiteren Infos folgen demnächst. Ich freue mich aber schon jetzt auf dieses Abenteuer.

In Schweden wird noch Midsommar gefeiert. Feiern wir doch ein bisschen mit!

20. Juni 2021: Hitze und Fussball

Dieses Foto konnte ich letzte Woche am Badischen Bahnhof aufnehmen. Es zeigt die dramatische Gewitterstimmung über Basel (und meinen Bus). Meine Figur Selma wäre wohl stolz auf mich, denn das Foto ist ohne Filter entstanden und auch nicht nachbearbeitet 🙂

Wenn am Himmel etwas passiert, finde ich das sehr inspirierend. Sowohl in „Alpsegen“ wie auch bei den „Wölfen“ spielt das Wetter eine grosse Rolle. Und, Ihr werdet es bald lesen können, auch in meinem neusten Buch „Gipfelkuss“ (erscheint im September).

Um die Kraft der Natur geht es auch in jenem Werk, das ich gerade schreibe. Ganz intensiv sogar. Aber da kann ich noch nichts verraten, ich weiss selbst nicht, was noch alles passiert.

Mit der Hitze der letzten Tage konnte ich allerdings nicht viel anfangen. Ich war froh, dass ich Bus fahren konnte. Dieser Arbeitsplatz ist klimatisiert …

Allerdings bekommt man beim Busfahren von der Fussball-EM so gut wie nichts mit. Man hört die Resultate am Radio, aber sonst? Das Public Viewing und die Fussballstimmung in der Stadt halten sich doch sehr in Grenzen. Vielleicht ändert sich das ja noch. 

Für heute Sonntagabend sind wieder Gewitter angesagt. Ebenso ein wichtiger Match für die Schweiz. Schauen wir mal, was dramatischer und inspirierender wird!

Gut schwitz …

13. Juni 2021: Geisterwägeli

Vielleicht beschäftigte ich mich für mein neues Buch – Selmas viertes Abenteuer – gerade mit zu viel Geistern, mit zu viel Esoterik und mit zu vielen Zauberpflanzen. Ich weiss es nicht. Aber diese kleine Geschichte ist mir tatsächlich passiert.

Ich fahre frühmorgens – 05.40 Uhr – mit meinem Gelenkbus langsam an die Endhaltestelle in Kleinhüningen. Ich sehe, dass auf dem Trottoir ein verlassener Einkaufswagen steht. Ich denke mir nicht viel dabei, schliesslich nehmen gewisse Leute die Einkaufswagen mit und lassen sie dann einfach irgendwo stehen. Ich fahre also langsam an diesem Wägeli vorbei, nähere mich immer mehr dem Randstein und beobachte auf den letzten Metern bis zum Stillstand mein Haltemanöver im Rückspiegel.

Plötzlich sehe ich, dass sich der Einkaufswagen in Bewegung setzt und gegen meinen Bus knallt!

Ich stoppe sofort und steige aus. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Aber das Wägeli hängt tatsächlich in meinem Bus. Zum Glück gab es keine Schramme, nur eine Schleifspur, die man auspolieren kann.

Ich schiebe das Wägeli von meinem Bus weg und parkiere es an einem Baum. Dabei bemerke ich, dass es in etwa gleich grün ist wie mein Bus.

Hat ein Ausserirdischer dem Wägeli einen Schubs gegeben?
Ist es Magie?
Oder ist der Wagen ein Geisterwägeli?

Ich erzähle meinen Buskollegen natürlich später von dieser mysteriösen Kollision mit dem Geistereinkaufswagen. Sie schauen mich verstört an. Und sagen nur: «Aha.» Und: «So so.» Oder: «Sonst geht es dir gut?»

Die glauben mir das nicht.
ABER ES WAR TATSÄCHLICH SO.
Und ganz ehrlich: Ich habe über die Hexen- und Zauberpflanzen mit den halluzinogenen Wirkungen nur gelesen! JAAA, WIRKLICH!

Wünsche Euch eine magische Woche!

6. Juni 2021: Das neue Cover

Trommelwirbel! Das ist das neue Buchcover: „Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina“.

Mir gefällt es sehr. Der Eispickel unten rechts, Selmas schwebende Kamera gleich darunter und der fürchterliche Blitz ganz oben – uiuiui, was passiert da auf dem Piz Bernina, dem König der Ostalpen?

Ein bisschen etwas möchte ich Euch heute ganz offiziell verraten. Nämlich das, was in der Verlagsvorschau steht: Die Reporterin und der Gipfelkuss im Engadin.

Eine Verlagsvorschau ist für die Buchhändlerinnen und Buchhändler. Damit lernen sie die Herbstprogramme der Verlage kennen und können vorbestellen. Wie wichtig dies für die Autoren ist, habe ich ja auch schon erwähnt: Bücher sind in unserer digitalen Welt immer noch Bücher und keine Ansammlung an Daten. Sie sind real, greifbar, riechbar.

Ich möchte Euch noch etwas verraten. In den ersten beiden Teilen meiner Serie DIE REPORTERIN sind die Geschichten bekanntlich immer gut ausgegangen. In „Alpsegen“ ist der quirligen Sennerin Martina auch im grössten Sturm nichts passiert. Der Baumfrevler kam auch ziemlich glimpflich davon. In „Wölfe“ konnte Selma den Stalker zur Strecke und zur Vernunft bringen. Sie überlebte auch den Sturz in die Gletscherspalte und die eiskalte Nacht im Lawinenhang – dank den Wölfen.
Aber im dritten Teil, liebe Leute, da ist das Glück leider nicht immer zur Stelle: Es passiert ein Drama.

Im September kommt das Buch auf den Markt.  Ich bin jetzt schon gespannt, wie es Euch gefällt. Jedenfalls freue ich mich riesig und bin natürlich auch ein bisschen stolz, bereits das dritte Selma-Buch präsentieren zu dürfen.

Ich wünsche Euch eine spannende Woche.