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Die Making-ofs meiner aktuellen Projekte DIE REPORTERIN und RUBY. 
Hier berichte ich jeden Sonntag, wie sich die Schreibarbeit entwickelt. Und manchmal schreibe ich auch über ganz andere Themen.

26. Juni 2022: Ab ins Tessin ...

Engadin, Basel, Appenzellerland, Val Bavona (dort habe ich die Fotos gemacht). Es ist so viel passiert in der vergangenen Woche. Wo soll ich bloss anfangen? Der Reihe nach. Und das auch nur in Kürze. Ich bin nämlich ziemlich «uf dr Schnuure», wie wir in Basel sagen …

Die Lese-Reise 2022 war ein voller Erfolg. Meine Gäste und ich wandelten auf den Spuren meiner Heldin Selma Legrand-Hedlund im Engadin. «Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina». Ich habe ja letzten Sonntag darüber berichtet. Auch der Abschluss mit dem Besuch im Val Roseg war ein schönes Erlebnis!

Nächstes Jahr geht es ins Appenzellerland: «Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland». Die Reise – Achtung: superprovisorisch – ist für 17. und 18. Juni 2023 angedacht. Organisiert wiederum durch EUROBUS. Infos folgen so bald wie möglich.

Zurück in Basel. «Fahrtenschreiber»-Glosse tippen. Dabei finde ich heraus, dass wir Baslerinnen und Basler einfach grossartig sind. Dass unser Einfluss auf die eidgenössische Politik gar nicht so gering ist, wie wir immer beklagen. Nein! Wir leisten sogar Pionierarbeit. Aha. Wo denn? Wie denn? Keine Sorge, liebe Freundinnen und Freunde, es geht weder um Spritzen noch um Pillen, die wir Euch gesamtschweizerisch verabreichen wollen. Es geht um ein Piktogramm, um ein Symbol. Damit wir in Basel und in der gesamten Eidgenossenschaft Parkplätze für Kistenvelos einheitlich kennzeichnen.

Wenn Ihr Euch vom Lachanfall erholt habt, dürft Ihr gerne die ganze Glosse lesen: «Basel leistet eidgenössische Pionierarbeit».

Ab ins Tessin!

Nein, erst noch das gut zum Druck des neusten Romans erteilen. «Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland». Und dem Verlag mitteilen – für die Vorschau – warum ich Selma ins Appenzellerland schicke. Ganz einfach: Ich fühle mich ein bisschen als Appezöller. Weil ich die beiden ersten Lebensjahre dort verbringen durfte. In Speicher. Ich habe null Erinnerung. War halt so eine Sache meiner Eltern und ihren Jobs und der Spitzenweberei. Aber ich glaube, das Mystische und Kreative in mir habe ich dort getankt. Item. Das Appenzellerland, einfach ein Wunderland.

So. Jetzt aber ins Tessin. Maggiatal, Bavonatal. Mit meiner Partnerin und unseren drei Hunden. Wunderschön! Zwei Tage Sonne, zwei Tage Regen. Fantastico! Als der Regen dann doch etwas zu stark wurde, verkroch ich mich ins Vallemaggia-Museum und erfuhr ganz viel über die Geschichte dieses Tals. Und kam mit drei Büchern unter dem Arm heraus …

Nein, Selma war nicht dabei. Oder nur ein bisschen. Aber darüber ein anderes Mal dann mehr. Aber wenn Ihr meine Fotos betrachtet, dann könnt Ihr Euch vorstellen, dass es Selma im Bavona- und Maggiatal gefallen wird. Wobei sie sehr dramatische Tage erleben wird …

Euch allen eine gute, sonnige Woche.

19. Juni 2022: Die grosse Lese-Reise 2022

Sonntagmorgen, Pontresina im Engadin. Ich berichte Euch heute quasi live von der grossen Lese-Reise 2022: «Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina»

Selma habe ich gestern auf dem Gipfel nicht gesehen, dafür zehn, fünfzehn andere Menschen. Vielleicht waren es noch mehr. Jedenfalls war es sehr spannend, durch das Fernrohr auf der Diavolezza den Bergsteigerinnen und Bergsteigern beim Aufstieg auf den Piz Bernina zuzuschauen. Da ich und meine Leserinnen und Leser die lange Tour von der Tschiervahütte über den Biancograt zum Piz Bernina bestens kennen (theoretisch zumindest!), wussten wir natürlich, wie gross diese Herausforderung ist. Der Start muss um 3 oder 4 Uhr erfolgen, um die Mittagszeit sollte man oben sein, denn der Abstieg muss schliesslich auch noch gemeistert werden.

Mitten in dieser Bernina-Arena stehen und die imposante Bergwelt des Engadins erleben – das war das Highlight der diesjährigen Lese-Reise „Gipfelkuss“. Wir waren gestern Morgen aber noch im Museum Alpin in Pontresina und erfuhren viel über das karge Leben der Engadinerinnen und Engadiner vor gar nicht allzu langer Zeit. Irgendwie fröstelte die ganze Gipfelkuss-Gruppe, denn das Leben war früher vor allem dadurch bestimmt, irgendwie mit der Kälte zurechtzukommen. Und genügend Nahrungsmittel herbeizuschaffen. Unter anderem durch die Jagd. Eine Jagd, die im Engadin wahre Helden hervorbrachte. Wie später der Alpinismus.

Aber auch ein Künstler schaffte es zu Ruhm und Ehre: Giovanni Segantini. Ich würdige ihn ja auch im Buch. Der grossartige Maler und seine Bilder passen so wunderschön in die Geschichte von Selma und ihrem Vater Arvid Bengt. Wir konnten gestern Abend das Museum besuchen und diese imposanten Landschaftsbilder bestaunen.

Gestartet haben wir den Ausflug am Freitag mit der EUROBUS-Fahrt über den Julier, mit einem Besuch in Sils im Engadin und einer kleinen Wanderung ins Fextal. Dort, bei der Kirche Crasta, gab es natürlich auch eine Lesung. Ihr erinnert Euch? Im Buch wird in dieser Kirche geheiratet …

Heute machen wir noch einen Abstecher ins Val Roseg. Hier musste in meiner Geschichte Selmas Familie miterleben, welche Tragödie sich auf dem Biancograt abspielte. Von hier aus wurde auch die Rettung organisiert … Das wird sicher noch einmal ein spannender und erlebnisreicher Tag!

Vielen Dank an alle Mitreisenden, danke für Eure Fotos und danke an EUROBUS für die Organisation. Dank auch an meinen lieben Kollegen und Chauffeur Christian Siegenthaler. Obwohl … nein … also … Bus-Chauffeur ist halt schon ein schöner Beruf! Dass ich rechts statt links sitzen musste, war gewöhnungsbedürftig.

Euch allen eine schöne Woche!

PS: Nächstes Jahr führt uns die Lese-Reise ins Appenzellerland. Seid Ihr dabei? Wir werden schon bald ein Datum festlegen. Mehr Infos also hoffentlich in Kürze. Wenn Ihr garantiert nichts verpassen wollt, abonniert doch meinen Newsletter. Einfach eine Mail an: philipp@philipp-probst.ch

12. Juni 2022: Ewiges Leben

Gefällt Euch das Cover meines neusten Buchs? Ich finde es toll. Und damit wird die Buchreihe DIE REPORTERIN immer schöner!

«Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland» erscheint im September 2022. Hier eine Vorschau.

Es geht um grosse persönliche Entscheidungen meiner Heldin Selma, die viel mit Lebenslust zu tun haben. Und es geht ganz grundsätzlich um das Leben. Um ewiges Leben. Um die Abschaffung des Todes.

Keine abwegige Idee, die ich verfolge: Ewiges Leben ist schon lange ein Traum der Menschen. Die Forschung und die Medizin waren der Verwirklichung dieses Traums noch nie so nahe wie heute. Dass Menschen 120 bis 150 Jahre alt werden gilt mittlerweile als möglich.

Lassen wir das mal so stehen. Natürlich tauchen über den Sinn des ewigen Lebens ganz viele Fragen auf. Wobei ich zu bedenken gebe, dass die Menschen damals, als das Durchschnittsalter sehr viel tiefer lag als heute, sich vielleicht auch gefragt haben: 80, 90, 100 Jahre alt werden? Wie das und wozu?

Warum habe ich mir das Appenzellerland als Ort der Handlung ausgesucht? Weil es dort einfach sehr schön ist? Auch, ja. Aber das Appenzellerland ist eine mystische Gegend! Und die Kräuter seien magisch und geheimnisvoll … Und wenn man bedenkt, dass es so viele Pflanzen und Kräuter gibt, die ein langes Leben ermöglichen sollen … Zauberei? Hexerei? All die altertümlichen Bräuche im Appenzellerland? Lasst Euch inspirieren. Fakt ist: Im Appenzellerland galten immer sehr liberale Gesundheitsgesetze, weshalb dort viele Heilerinnen und Heiler aktiv waren.

Für mich ist das neuste Buch ein ziemlich wichtiges Werk, obwohl ich mir dessen beim Schreiben überhaupt nicht bewusst war. Wichtig aus mehreren Gründen. Als kritischer Geist habe ich die Impf-Euphorie während der Pandemie immer etwas hinterfragt, nicht zuletzt, weil ich in der Pharma-Stadt Basel lebe. Schon einmal habe ich mich kritisch mit der Pharma-Industrie befasst, nämlich in meinem Buch «Die Boulevard-Ratten»

Zudem bin ich wieder ein bisschen zum Krimi beziehungsweise zum Thriller zurückgekehrt. In „Lebenslust“ bekommt Olivier Kaltbrunner eine grosse Nebenrolle – der Basler Kommissär aus den Büchern «Der Tod – live» und «Der Online-Tote». Tja, damit habe ich nun nach meinem lieben Freund Jonas Haberer eine zweite Figur aus vergangenen Tagen an der Backe. Lasst Euch überraschen.

Nächstes Wochenende geht es zur Lese-Reise «Gipfelkuss – Die Reporterin am Piz Bernina». Wir starten am Freitag. Bilder dazu dann am nächsten Sonntag.

Ich wünsche Euch allen eine sonnige Woche.

5. Juni 2022: Hollywood!

Darf ich vorstellen: Merle! Merle wird der Star im neuen Buchtrailer, im Video zu meinem neusten Buch „Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland“.

Merle spazierte brav neben mir. Einige Male. Denn ich hatte Text. Und bis dieser Text sass, dauerte es halt ein bisschen. Aber Merle spazierte artig vor und zurück und fragte sich wohl, ob mit mir alles noch in Ordnung ist.

Wer ist Merle? Tja, wenn wir das wüssten. Meine Partnerin und ich haben sie vor einigen Monaten in Deutschland abgeholt. Sie hatte da bereits eine lange Reise hinter sich. Denn sie kommt aus Rumänien. Dort wäre sie auf der Tötungsstation gelandet … Elend, einfach elend.

Und nun also Hollywood!

Merle kommt übrigens auch im Buch vor. Dort ist sie ein Bläss, eine Appenzeller Sennenhündin. In Wirklichkeit sieht sie etwas anders aus, aber die Charakterzüge sind dieselben.

Wie entsteht so ein Buchtrailer, der schliesslich rund 90 Sekunden dauert? Äusserst professionell.
Ich schreibe ein Drehbuch. An einer Sitzung bespreche ich das mit der Produzentin und dem Kameramann von Avarel Studios. Da wird der Dreh minutiös geplant.
Gedreht haben wir am vergangenen Dienstag. Um 3 Uhr fuhren wir vom Studio im Kanton Aargau auf den Schönaupass im Appenzellerland. Von dort kraxelten wir auf den Hochhamm, einem tollen Ausflugsberg – dort spielen sich einige Szenen der „Lebenslust“ ab. Der Sonnenaufgang fiel leider ins Wasser. Das Wetter wollte es anders als geplant. Was aber gar nicht so verkehrt war. Die Stimmung war nämlich sehr mystisch – was zur Story passt. Und Kameramann Michi Kyburz war äusserst zufrieden. Sogar der imposante Säntis kam bestens zur Geltung.

Danach ging es weiter nach Heiden. Dort stiegen wir zum Chindlistei und zur Hexenwiese auf. Mythologie pur. Kommt alles in meinem neusten Buch vor. Michi war total inspiriert. Er kraxelte auf den sagenumwobenen Chindlistei, legte sich ins Gras um den Tau der Hexenwiese zu filmen. Und liess die Drohne steigen, um diesen Kraftort möglichst eindrucksvoll zu erfassen.

Voilà. Nun geht das Ganze in den Schnitt. Archivmaterial und Spezialeffekte kommen dazu. Geräusche und Musik. Schliesslich muss ich noch den Text einsprechen. Dann folgt das Finish …

Ganz schön aufwändig, oder? Ich freue mich schon jetzt auf das Resultat. Der „Lebenslust“-Clip wird ganz sicher so gut wie die anderen Videos, die Ihr hier nachschauen könnt: Buchtrailer DIE REPORTERIN.

Soll ich Euch noch etwas verraten? Okay, weil Ihr es seid. Ich bin echt stolz auf meine Buchtrailer und habe eine Riesenfreude daran. Ob ich nun zwei, drei Bücher deswegen mehr verkaufe? Egal. Es geht um die Freude, die Leidenschaft.

Ganz kurz noch ein anderes Thema. Gestern habe ich von EUROBUS die endgültige Version der Lese-Reise meines Buchs „Gipfelkuss“ erhalten. Wer nicht dabei ist – Leute, Ihr verpasst etwas. Aber ich werde natürlich darüber berichten.

Viel Freude wünsche ich Euch.

29. Mai 2022: Die Ohrensesselrunde

Wo und wie liest man heute Bücher? Das Bild mit dem Ohrensessel suggeriert Gemütlichkeit und Musse. Man sitzt bequem, wird durch die «Ohren» am Kopf des Sessels vor Durchzug und Lärm geschützt, eine Lampe spendet gutes Licht – und vielleicht knistert im Cheminée ein Feuer.

Ich weiss nicht, ob es noch jemanden gibt, der auf diese Art und Weise Bücher liest. Die meistens von uns wohnen ja auch nicht in einem Schloss oder auf einem englischen Landsitz und haben wahrscheinlich auch keine Bibliothek oder ein separates Lesezimmer.

Lesen auf dem Sofa? Im Bett? Im Liegestuhl? Im Zug? Im Bus? Auf dem Klo?

Ich lese überall. Heute vor allem natürlich am Handy. Ich lese aber auch Bücher überall. Manchmal auch im Stehen, wenn ich auf meinen Bus warte. Oder – wenn es ein wirklich gutes Buch ist – sogar im Gehen. Das ist aber ein bisschen gefährlich, vor allem in einer Stadt.

Mein Verlagshaus hat eine sogenannte «Ohrensesselrunde». Das wusste ich bis letzte Woche auch nicht. Ist aber eine tolle Sache. Und zeigt, wie professionell das Verlagshaus Schwellbrunn rund um das Verlegerpaar Yvonne und Marcel Steiner arbeitet.

In der Ohrensesselrunde werden Lesefreudige gebeten, ein Buch aus dem geplanten Verlagsprogramm zu lesen. Und zwar so, als würden sie das Buch kaufen und zu ihrem Vergnügen lesen. Danach können sie ihre Meinung kundtun und auf allfällige Fehler hinweisen. Diese werden dann noch kurz vor dem Druck korrigiert.

Ist das überhaupt noch nötig?

Achtung! Ich fasse kurz zusammen, wie DIE REPORTERIN-Bücher entstehen. Ich schreibe. Mehrere ErstleserInnen beurteilen das Manuskript. Ich schleife und verbessere. Das Manuskript geht ins Erstlektorat. Ich schleife und verbessere erneut. Der Text geht ins Zweitlektorat. Ja, ich korrigiere nochmals. Das Buch geht in die Grafik, in die Korrektur und dann … noch in die Ohrensesselrunde. Und erst dann bekomme ich das Gut zum Druck – um es nochmals durchzusehen.

Verrückt, was?

Aber wirklich verrückt finde ich, dass in meinem neusten Manuskript «Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland» der Leser noch zwei kleine inhaltliche Fehler entdeckt hat, die vorher niemandem aufgefallen sind. Im einen Fall ging es um eine falsche Wegbeschreibung, im anderen um ein Handy, dessen Akku leer ist, mit dem kurz darauf aber telefoniert und fotografiert wird. Nein, die beiden Stellen im Buch sind keine Schlüsselpassagen, dennoch sind Fehler einfach ärgerlich.

Und deshalb ist die Ohrensesselrunde Gold wert.

Ich bin wirklich dankbar für die hochprofessionelle Arbeit meines Verlags.

Eine gute Woche wünsche ich Euch.

(Foto: Pexels)

22. Mai 2022: Marktanalyse im Eddie und Phil Style ...

Die Schweiz feiert 175 Jahre Bahnen. Die BVB feiert mit. Und der Fahrtenschreiber natürlich auch. Die BVB ermöglichte es uns, am Tag der offenen Türe einen Stand aufzustellen und unser Buch zu verkaufen. Zudem konnte Eddie die Originalzeichnungen aus dem Buch und noch andere Zeichnungen ausstellen. Damit wurde das kahle Tramdepot Wiesenplatz für einen Tag zur Galerie.

Eddie und ich waren über sechs Stunden dort – und hatten ordentlich zu tun. Anders als an der Vernissage vor ein paar Wochen hatten wir Zeit, um mit den Gästen zu plaudern. Und Eddie malte in alle Bücher noch ein kleines Bild.

Es freut mich natürlich sehr, dass der Fahrtenschreiber so gut ankommt. Ehrlich gesagt: Ich hätte nicht erwartet, dass diese Glosse in der Basler Zeitung so erfolgreich wird. Warum das so ist, weiss ich auch nicht. Ich kann Euch nur weitergeben, was viele Leute sagen: Die Geschichten seien so natürlich, bodenständig, aus dem Leben gegriffen.

Wie auch immer. Ich habe Freude und schätze dieses Lob sehr. Vielen Dank.

In der kommenden Woche bin ich schon wieder an der Reihe mit dem Fahrtenschreiber – noch weiss ich nicht, was ich erzählen soll …

Eddie und ich nutzten den gestrigen Anlass gleich noch für eine Marktanalyse. Da viele Familien mit Kindern vorbeikamen, zeigten wir den Kleinen einige Bilder von Ruby. Das Buch mit dem jungen Hund wird ja im Frühjahr erscheinen.

Die Marktanalyse im Eddie und Phil Style ist natürlich nicht fundiert. Aber uns ist aufgefallen: Kinder müssen nicht lange nachdenken. Entweder Ruby gefällt ihnen oder eben nicht.

Uff! Ruby gefiel den meisten Kindern. Aber: Wenn ein Kind Hunde nicht mag, dann hat auch Ruby keine Chance. Nun überlege ich mir, ob ich nicht auch noch Katzen-, Pferde und Schildkröten-Geschichten schreiben soll …

Nein, nein, das lassen wir mal. Wobei auch diese Tiere viel zu erzählen hätten! Und ich halt wirklich Tiere mag. Wer weiss, vielleicht ändere ich mal meine Meinung.

Übrigens: Selma wird im fünften Teil … nein, ich darf es Euch nicht verraten, schliesslich kennt Ihr noch nicht mal den vierten Teil. Aber ich habe gerade solche Freude an meinem Manuskript …

Voilà. Heute lese ich zwischen 12.30 und 16.30 Uhr im Oldtimer-Drämmli Anggebliemli im Tramdepot Dreispitz. Ich freue mich darauf.

Euch allen einen wunderschönen Sonntag!

PS: Ruby ist im Bett – was für eine Hammer-Illustration mit all den vielen wunderbaren Details!

15. Mai 2022: Ruby kommt

Ich habe grossartige Nachrichten: Ruby kommt!

Ihr erinnert Euch? Eddie Wilde und ich feierten gerade das Erscheinen des illustrierten Buchs „Fahrtenschreiber“, als wir auf die Idee kamen, ein neues Projekt zu lancieren. Daraus entstand „Ruby“. Ruby ist ein Irish Red Setter. Oder wird einer. Erst mal ist er ein Welpe oder Junghund, der gleich einige Abenteuer erlebt. Er lernt die grüne Schlange kennen und fürchten, aber auch Anna und den schlauen Fuchs.

Mehr verrate ich aber nicht. Das Buch soll im Frühling 2023 auf den Markt kommen.

Wer hätte das gedacht! Ich persönlich niemals. Natürlich sind mir Kindergeschichten in allerbester Erinnerung. Und mit meinem Bruder zusammen habe ich jahrelang Puppentheater gespielt. Aber dass ich mal selbst eine Geschichte entwickeln würde – nein, das war eigentlich nicht mein Plan. 

Eddie und ich freuen uns riesig. Nun hegen und pflegen wir Ruby noch ein bisschen, bürsten ihn, geben ihm ordentlich zu futtern und führen ihn in seiner neuen Umgebung aus. Und dann darf er die Herzen der Kinder erobern. Und natürlich auch jene der Erwachsenen.

Wie wir zwei so arbeiten? Schaut uns doch über die Schultern. Am nächsten Samstag, den 21. Mai 2022, sind Eddie und ich im BVB-Depot Wiesenplatz am Tag der offenen Türe. Wir fahren aber nicht Tram und Bus, sondern wir haben unseren eigenen Stand und zeichnen und schreiben … wenn wir denn dazu kommen. Natürlich sind wir für unsere Gäste und für all die BVB-Interessierten da. Schliesslich verstehen wir auch etwas über die Trams und Busse …

Am Sonntag habe ich dann einen Lese-Tag im Oldtimer-Tram „Anggebliebli“ beim Trammuseum im Depot Dreispitz. Da präsentiere ich vor allem meine Buchreihe DIE REPORTERIN und verrate, wie die Geschichte im vierten Teil weitergeht!

Voilà. Hier nochmals die Hinweise auf nächstes Wochenende mit den entsprechenden Links:

Das ganze Programm gibt es natürlich auch noch als Flyer.

Mit einem lauten Wuff wünsche ich Euch eine gute Zeit. 

8. Mai 2022: Fahrtenschreiber und Totemügerli

Kürzlich in der schönen Buchhandlung Orell Füssli in Bern. Ich entdeckte den Fahrtenschreiber neben dem Totemügerli, der Kultgeschichte von Franz Hohler. Das ist natürlich Zufall. Aber für mich ein sehr ehrenvoller.

Ihr erinnert Euch an das Totemügerli, «es bärndütsches Gschichtli»? Franz Hohler hatte es 1967 geschrieben. Es besteht aus ganz vielen erfundenen Wörtern, die aber so gut ins Berndeutsche passen, dass man sich als Leser*in oder Zuhörer*in gut eine Geschichte vorstellen kann. Einige Wörter wurden vom Publikum auch aufgenommen und in ihren Dialekt integriert. Aggschnäggelet zum Beispiel. «Es nervt etwas», frei übersetzt, «es stinkt mir». Es ist mir auch schon im Baseldeutschen begegnet: «Agschnägglet»: «Es sch … mi aa.»

«Ds Totemügerli» ist übrigens eine neue, illustrierte Ausgabe von Franz Hohlers Geschichte.

Anders als das Totemügerli sind meine Gschichtli, die ich als Fahrtenschreiber veröffentliche, nicht erfunden. Also nicht komplett. Die eine oder andere Begebenheit habe ich natürlich mit der künstlerischen Freiheit etwas aufgehübscht oder zugespitzt. Aber grundsätzlich passieren die Dinge schon so, wie ich sie erzähle. Manchmal fasse ich auch zwei, drei Vorfälle zusammen und mache daraus ein etwas grösseres Ereignis.

Für mich ist es wichtig, dass hinter dem «Gschichtli» auch noch etwas steckt. Eine Meinung, ein philosophischer Gedanke, was auch immer, jedenfalls noch etwas Hintergründiges.

Wie übrigens in meinen Romanen auch. Ja, auch in meiner Thriller-Serie stecken sehr viele Themen, die durchaus relevant waren oder sind. Beste Beispiele: Die Pandemie in «Die Boulevard-Ratten» oder die Digitalisierung und der Cyber-Krieg in «Der Tod – live!»

Und ich darf es verraten: Auch die REPORTERIN-Serie ist nicht bloss Unterhaltung: In «Alpsegen» wollte ich die tragischen Lebensläufe und Ereignisse hinter dem schönen, romantischen Alpleben aufzeigen, in «Wölfe» ging es mir wirklich um die Wölfe und ihrem Vorbildcharakter für unsere asoziale Ich-Gesellschaft. Und im «Gipfelkuss» wollte ich diese Welt der Armen und Reichen beschreiben, die im „Totentanz“ inexistent wird: Sterben muss jeder und jede.

In meinem neusten Buch «Lebenslust» geht es natürlich um die Lust am Leben, aber auch um Big Pharma und ihre Suche nach dem Elixier des ewigen Lebens …

Meine REPORTERIN-Bücher stehen in den Buchhandlungen oft im Regal «CH-Krimis». Kann man machen … «Lebenslust» wird jedenfalls sehr gut dorthin passen.

Und DIE REPORTERIN Nummer 5? Den Plot habe ich im Kopf. Und seit dieser Woche gibt es nun auch die ersten Seiten.

Euch allen eine schöne und warme Frühlingswoche.

1. Mai 2022: Harry Potter

Am letzten Freitag bekam ich Post vom Schweizer Buchzentrum: Die ersten fünf Exemplare der zweiten Auflage «Fahrtenschreiber». Ich freue mich sehr darüber.

Schaut Ihr auch manchmal in den Büchern nach, welche Auflage Ihr in den Händen hält? Ich schon. Wenn da 7. oder 15. Auflage steht … uiuiui, dann muss das Buch ja ein Knaller sein. Nicht nur ein Bestseller, sondern auch ein Longseller. Also ein Buch, das sich über lange Zeit sehr erfolgreich verkaufen lässt und immer wieder nachgedruckt wird. Und wenn ich dann das Buch lese und es nicht so toll finde, ja, das ist schon irgendwie blöd. Weil mir offenbar nicht das gefällt, was ganz vielen anderen gefällt …

Habe ich schon meine Geschichte mit Harry Potter erzählt? Ach, ich weiss es nicht mehr. Und Ihr vielleicht auch nicht. Ich erzähl sie jetzt einfach kurz. Harry Potter, klar, kennt jeder. Ich auch. Aber leider nur der Name und alles, was man so ungewollt mitbekommt. Die Bücher brillieren wohl mittlerweile mit XX Auflagen. Natürlich habe ich Harry Potter auch gelesen. Ansatzweise. Wirklich, ich habe es versucht. Und vielleicht werde ich es wieder einmal versuchen. Aber ich kam einfach nicht rein. Es hat mich nicht gepackt, nicht gefesselt, nicht unterhalten. Letztlich nicht mal mehr interessiert.

Ich habe es mit den Filmen versucht. Aber nein. Ich bekam einfach keinen Zugang zu Harry Potter.

Joanne K. Rowling dürfte es komplett egal sein. Die Autorin hat laut Wikipedia über 500 Millionen Harry-Potter-Bücher verkauft. Absoluter Wahnsinn. Dabei lag die erste Auflage ihres ersten Buchs gerade mal bei 500 Exemplaren …

Tja, eine irre Geschichte. Spannend finde ich wirklich, dass Harry Potter zu Beginn kein riesiges Marketing- oder Werbebudget erhielt. Sonst hätte der Verlag ja nicht nur 500 Exemplare gedruckt. Es waren wirklich die Leserinnen und Leser, die Harry Potters Rakete gezündet haben.

Mein geschätzter Verleger Marcel Steiner sagt immer wieder, dass erfolgreiche Bücher nicht planbar und auch mit Werbung nicht zu erzwingen seien. Es müsse sich eben rumsprechen, wie gut dieses oder jenes Buch sei.

Freunde, dann sprecht mal rum! Dann werden DIE REPORTERIN und der FAHRTENSCHREIBER noch weltberühmt. Oder geniesst einfach den Tag.
Mit einem Augenzwinkern wünsche ich Euch eine gute Woche! 😉

(Illustration: Pixabay)

24. April 2022: Druckvorstufe und der grosse Auftritt

Am vergangenen Dienstag war es soweit: Mein neuster Roman «Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland» wurde in die Druckvorstufe geschickt. Grosse Freude! Ich habe das Manuskript nochmals durchgelesen, einige Passagen geändert, Inputs nach dem Zweitlektorat umgesetzt.

Jetzt ist Selma, DIE REPORTERIN, also mal wieder in der Druckvorstufe. Dieser Begriff steht für alles, was vor dem Druck geschieht. Also beispielsweise für die Layout- und Satzherstellung. Daraus gibt es dann eine pdf-Datei, die an die Druckerei übermittelt wird. Vorher kommt aber noch das Korrektorat und natürlich das Gut zum Druck.

Fortsetzung folgt! Wie die Geschichte mit Selma und ihrem lieben Freund und Lebenspartner Marcel weitergeht, habe ich mittlerweile ziemlich klar im Kopf. Ich sammle noch einige Ideen und Fakten – dann geht es wieder los mit der Schreiberei!

Die ErstleserInnen machen sich übrigens grosse Sorgen um Marcel. Denn in „Lebenslust“ passiert etwas mit ihm … Seid gespannt!

Jetzt möchte ich Euch aber sehr gerne zum grossen Bahn-Fest am 21. und 22. Mai einladen. Der Fahrtenschreiber, also das Duo Eddie/Philipp, hat bei der BVB im Tramdepot Wiesenplatz einen eigenen Stand. Die BVB organisiert nämlich am 21. Mai einen Tag der offenen Türe mit ganz vielen Attraktionen. Und tatsächlich: Illustrator Eddie Wilde und ich sind auch eine Attraktion. Tja, was machen wir dort? Gute Frage. Wenn wir dazu kommen und nicht die ganze Zeit mit Gästen am Parlieren sind, dann, ja, dann machen wir das, was wir recht gut können: Eddie zeichnet und ich schreibe. Die Gäste dürfen uns also über die Schultern schauen … Ich glaube, das wird lustig.

Am 22. Mai bin ich dann im Tramdepot Dreispitz und lese aus meinen Büchern. Dort kommt auch Selma zum Zug. Oder besser: zum Tram. Ich lese nämlich im Oldtimer-Drämmli Anggebliemli. Was für ein Vergnügen! Im Depot Dreispitz gibt es zudem das Trammuseum. Unbedingt besuchen, es ist wirklich interessant.

Voila. Hier alle Infos kompakt:

Euch allen eine wunderschöne Woche. Bis nächsten Sonntag.

(Illustration: Eddie Wilde)

17. April 2022: Fototipps vom Profi 😉

Falls Ihr an Ostern eine Familienfeier habt oder einen Ausflug macht oder was auch immer – gut möglich, dass Ihr fotografiert werdet.

Da ich mittlerweile schon einige Male fotografiert worden bin und mich manchmal ein bisschen wie ein Promi fühle, gebe ich anhand der neusten Bilder von Carmen Wüest, der Fotografin vom Verlagshaus Schwellbrunn, einige Tipps.

Was fällt Euch sofort auf? Ich lächle. Ganz wichtig! Immer lächeln. Ich kann das mittlerweile recht gut. Schüttelt Euch, dann der Blick zur Kamera – und lächeln! Voilà. Ich wollte ja auch ein paar Bilder in Denkerpose oder mit ernster Miene. Aber wer will das sehen? Wirkt so pseudo-intellektuell und gespielt. Also, Freundinnen und Freunde: LÄCHELN. Und dabei die Zähne zeigen!

Was fällt Euch sonst noch auf? Das Outfit. Habt Ihr das Spiel mit dem Blau gesehen? Blaue Schuhe, blaue Jacke und manchmal sieht man sogar das blaue T-Shirt unter dem Hemd. Zufall? Natürlich nicht. Ich musste neue Wanderschuhe kaufen (wirklich!). Die blauen gefielen mir am besten (ja, sie sind auch bequem). Zufällig fand ich dann noch die passende Jacke dazu. Diese hätte ich eigentlich nicht gebraucht, doch ich leistete sie mir. Und das T-Shirt hatte ich schon. Ich finde, das Blau macht es aus!

Fällt Euch sonst noch was auf? Hoffentlich nicht! Dann wäre das Kaschieren meiner Problemzonen nämlich missraten … (Ranzen einziehen UND lächeln muss man halt ein bisschen üben)

So eitel? Ich bin so eitel wie Ihr alle wohl auch. Man will ja schliesslich einigermassen eine Falle machen, oder? Ich veröffentliche und poste eigentlich nicht so gerne Fotos von mir, aber nach so einer coolen Fotosession … doch, ich muss sagen, das sind wirklich tolle Bilder geworden.

Noch ein ultimativer Tipp (den ich vielleicht beim nächsten Mal anwende): Posiert mit einem Tier. Hund, Katze, Maus. Völlig egal. Das wirkt Wunder! Der Jööö-Effekt ist Euch sicher.

Voilà, mit diesen nicht ganz ernstgemeinten Zeilen wünsche ich Euch ein frohes Osterfest. Friede, Respekt, Liebe!

PS: Alle Bilder sind von Carmen Wüest. Sie entstanden auf dem Hochhamm (bei Urnäsch) im Appenzellerland. 

3. April 2022: Der Fahrtenschreiber startet durch

Anfangs letzter Woche: Mein Verlag fragt mich an, ob ich noch Änderungen im Fahrtenschreiber-Buch vornehmen möchte.
Öhm? Das Buch ist doch schon gedruckt …
Es wird aber nachgedruckt. 2. Auflage.
Wow.
Ende letzter Woche: In der Basler Buchhandlung Bider&Tanner liegt der dröhnende Fahrtenschreiber in der Bestsellerliste gleich hinter den flüsternden Feigenbäumen auf Platz zwei …
Wow, wow!

Das ist natürlich ein schöner Erfolg. Ein grosser Dank an alle Leserinnen und Leser.

Im Mai darf der Fahrtenschreiber übrigens an den Festivitäten zu „175 Jahre Schweizer Bahnen“ teilnehmen. Dann wird in der ganzen Schweiz gefeiert, natürlich auch in Basel. Illustrator und Drämmler-Freund Eddie Wilde und ich präsentieren den Fahrtenschreiber am Tag der offenen Tür der Basler Verkehrs-Betriebe BVB.
– Am Samstag, 21. Mai 2022, zwischen 10 und 16 Uhr im BVB-Service-Zentrum Wiesenplatz. Dort wird Eddie auch noch weitere Zeichnungen ausstellen. Lasst Euch überraschen.
– Am Sonntag, 22. Mai 2022, zwischen 12.30 und 16.30 Uhr darf ich dann noch mehrere Lesungen abhalten. An einem ganz besonderen Ort: Im berühmten Oldtimer-Tram „Anggebliemli“ im Service-Zentrum Dreispitz. Dort ist das Tram-Museum, das natürlich an diesem Tag besichtigt werden kann. Es lohnt sich! Trams sind nämlich auch toll, nicht nur Busse 😉 Lesen werde ich dort auch aus meinen Selma-Büchern DIE REPORTERIN.

Das ganze Programm der BVB findet Ihr hier (wird demnächst aktualisiert): BVB-Fest.
Und hier noch der Link zum Gesamtprogramm, falls Ihr nicht nach Basel kommt: 175-Jahre.

Gestern erschien übrigens eine neue Fahrtenschreiber-Glosse in der Basler Zeitung. Sie heisst „Mensch ärgere dich!“

Der April-Winter geht hoffentlich bald zu Ende. Ich hoffe, Ihr habt alle ein warmes Plätzchen gefunden. Ich wünsche eine gute Woche.

(Fotos: Screenshot, Illustration Eddie Wilde, BVB)

 

27. März 2022: Der Fahrtenschreiber im Tram

Da sass ich kürzlich in einem Tram und habe auf dem Bildschirm neben der Haltestellenanzeige den «Fahrtenschreiber» gesehen, also einen kurzen Text über mein neustes Buch. Das war toll. Vielen Dank.

Diese Monitore gibt es natürlich auch in den Bussen. Doch ich muss sagen, in den Trams kommen diese Anzeigen fast besser zur Geltung. Und ich muss oder darf auch ganz ehrlich sagen – aber bitte, behaltet es für Euch – als Passagier benutze ich fast lieber das Tram. Das Tram fährt einfach ruhiger. Man kann sich alle erdenkliche Mühe als Busfahrer geben und versuchen, mit seinem Gefährt über die Strassen zu schweben – gegen den Fahrkomfort eines Trams hat man keine Chance.

Manchmal rumpelt es zwar auch auf den Schienen, klar. Aber die Basler Strassen sind teilweise arg ramponiert, für uns Busfahrerinnen und -fahrer wirklich unangenehm. Ich habe dazu ja eine Glosse fürs BVB-Magazin geschrieben: Wackeldackel.

Ein Tram ist natürlich auch weniger dem Stop-and-go ausgesetzt, da es oft ein eigenes Trassee hat und die Lichtsignalanlagen noch konsequenter auf freie Fahrt schalten als beim Bus.

Nichtsdestotrotz: Ich bleibe Bus-Chauffeur, ich will schliesslich am Lenkrad drehen können …

Der Erfolg mit dem Fahrtenschreiber-Buch freut mich sehr. Natürlich auch Illustrator Eddie Wilde, mein Drämmler-Freund. Wir planen gerade die nächsten Auftritte. Mehr dazu bald.

In Planung ist auch der nächste Buchtrailer: „Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland“. Das Drehbuch steht, die Drehtage sind für den Juni geplant und ich und das Filmteam freuen uns sehr.

Der neue Clip soll natürlich an die drei ersten anschliessen. Ihr erinnert Euch? Hier sind sie:

Euch allen eine sonnige Woche, geniesst die wundervolle Blütenpracht!

PS: Schon meinen neusten Podcast gehört? „Absturz“

20. März 2022: Die grosse Buch-Taufe

Über 80 Gäste durften Illustrator Eddie Wilde und ich an der Fahrtenschreiber-Buch-Taufe begrüssen. Das hat uns natürlich sehr gefreut. Der vergangene Mittwochabend war wirklich ein Highlight. Für alle, die nicht dabei sein konnten – hier ein kurzer Rückblick.

Moderiert wurde der Anlass von Benjamin Schmid, Kommunikationschef der Basler Verkehrs-Betriebe. Er führte mit seiner humorvollen Art professionell durch den Abend. Viel Publikum ist er sich gewohnt. Er amtet schliesslich auch als Platzspeaker für den FCB …

Benjamin überbrachte auch die Grussworte von Bruno Stehrenberger, dem Direktor der BVB. Er musste kurz vor dem Anlass wegen Corona in Isolation. Trotzdem: Eddie Wilde und ich, der Drämmler und der Buschauffeur, haben sich sehr über die Worte unseres Chefs gefreut.

Mich persönlich extrem gefreut hat auch die kurze Ansprache von Markus Wüst, dem stellvertretenden Chefredaktor der Basler Zeitung. In der BaZ erscheinen schliesslich die Fahrtenschreiber-Glossen. Er erzählte sogar die Geschichte, dass die Chefredaktion mir nach einem Jahr kündigen wollte, sich so viele Leserinnen und Leser aber beschwert und sie sich deshalb umentschieden hatten. Chapeau und vielen Dank. Die BaZ hat mich auch in der Zeitung gross vorgestellt. Hier das launige Interview: „Auf der Linie 50 bekomme ich Fernweh“

Und dann gab es ein lockeres Gespräch zwischen Benjamin, Eddie und mir. Ich fühlte mich sehr wohl mit den beiden. Und ich glaube, für das Publikum war es ganz witzig.

Tja, danach signierten Eddie und ich bis uns die Hände schmerzten. Das war einfach toll.
Danke an alle Beteiligten für den wunderbaren, erfolgreichen Abend. Danke auch an das Team von Orell Füssli!

Wie die Zusammenarbeit zwischen Eddie und mir nun weitergeht, ist noch offen. Sicher illustriert Eddie weiter meine Glossen fürs BVB-Magazin. Was mit Ruby passiert, unserem kleinen, süssen Hund aus dem Kinderbuch, steht noch in den Sternen.
Jedenfalls glauben wir an eine weitere Zusammenarbeit und freuen uns auf viele kreative Arbeiten.

Voilà, liebe Freundinnen und Freunde. Ich muss mich um Selma kümmern. In zwei Tagen hat sie Geburtstag. Und morgen muss ich das lektorierte Manuskript abgeben: „Lebenslust – Die Reporterin im Appenzellerland“.

Euch allen einen fröhlichen Sonntag.

(Fotos: Judith Wilde)